Vorbilder mit Vision

 

Wer in der nachhaltigen Modewelt unterwegs ist, kommt an ARMEDANGELS nicht vorbei. Geschäftsführer und Co-Gründer Martin hat mit seinem Label einen Role-Out vollzogen, der sich hinter keiner konventionellen Brand verstecken muss. Mit ihm im Team: viele großartige Visionär*innen: für die Bio eben kein Trend ist, sondern Einstellung und Verantwortung gegenüber der Umwelt das Muss der Mode sein müssen. ARMEDANGELS ist Vorbild – und will noch mehr. Kreislaufwirtschaft, am Besten noch vor dem selbstgestecktem Ziel 2030. Darum war ARMEDANGELS auch das erste Label, das bei STAY AWHILE mit an Board war. Wir verfolgen eine gemeinsame Vision – und ich freue mich sehr auf die Reise.

 

LANA

– von großen Fußstapfen und frischem Wind

LANA kann stolz auf dreißig Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken. Einst gegründet von den Eltern Kohnen, hat jetzt Tochter Maria das Design des Labels aus Aachen übernommen. Der Anspruch bleibt gleich:

Hochwertige Materialien und Verarbeitungen gehören zum Qualitätsversprechen.  Trendinspirierte Farben, angesagte Drucke und eine gelungene Mischung aus saisonalen Key-Pieces und Essentials bestimmen die Kollektionen. Dass diese alle kombinierbar sind, macht die Looks so spannend. Diesen Herbst bringen Maria und ihre rechte Hand Anna glamouröse Siebziger-Looks zurück, die sich gerade erst bei der Fashionweek in Berlin als absolutes Highlight erwiesen – und mich dazu gebracht haben, meine ausgestellte Kordhose aus dem Schrank hervorzuholen. Wir können also sehr gespannt sein, wie es mit LANA weitergeht – ich bin mir sicher, da kommt noch viel.

SHIPSHEIP

– zwei Powerfrauen bieten individualisierbare Designerstücke

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Joana und Daniela – zwei Powerfrauen – stechen heraus aus der nachhaltigen Mode-Szene. Ihre Entwürfe, die sie online oder in ihrem Store in Köln anbieten, fordern nämlich zur Eigeninitiative auf: wie möchte ich mein Kleidungsstück wirklich haben? Längere Ärmel, längerer Saum oder cropped? Holistic Fashion ist das Schlagwort, das für anspruchsvolle Mode steht, die jede*n Einzelne*n im Blick hat, die Umwelt achtet, weiterdenkt und dabei transparent und authentisch ist. Indivudeller kann nachhaltiges Design nicht sein.

JAN’ N JUNE

Als Gründer*innen in Hamburg kennt man sich natürlich. Und so verfolge ich schon lange die Arbeit von Jula und Anna, die ihr Label JAN’N JUNE 2013 mit einer Crowdfunding-Kampagne starten. Davor kam, wie recht häufig, die Flasche Wein. Denn der beste Grund zum Gründen? Wenn man selbst merkt, dass etwas fehlt. Aus dem persönlichen Wunsch nach bezahlbarer nachhaltiger Mode wuchs das Business. 

Denn die beiden Supergirls lieben Mode – aber auch unsere Erde. Und so entstand JAN’N JUNE – ein junges, nachhaltiges Label mit der Tendenz zum Minimalismus. Produziert wird in einem Familienbetrieb in Polen, den Jula und Anna häufig besuchen. Der Rest findet im Hamburger HQ direkt am Wasser statt. Und immer dabei: das Hashtag #byebyefastfashion.

Denn mit JAN’N JUNE gibt es keine Ausrede mehr – sustainable fashion in cool und ohne Loch im Geldbeutel. 

 

Camy’s Concept

– vegane

Lieblingstaschen

Klare Formen, wunderschöne Farben, veganes Leder: das ist Camy’s Concept. Vom Shopper bis zur Laptoptasche ist jedes Produkt optimal auf die Bedürfnisse seiner Trägerin angepasst. Und on top noch das Sahnehäubchen – jede Tasche kann auch personalisiert werden. Vom Logo, Initialen bis zum Kunstwerk: alles geht. Und macht aus den zeitlosen Bags einzigartige Highlights. Hier bei uns zum Probemieten, und wenn ihr euch verliebt, dann wisst ihr ja – wo ihr der neuen Liebe noch einen draufstehen könnt. Natürlich auch eine perfekte Geschenkidee. 

 

 

SAINT MIGNAR

– von coolen Frauen – für coole Frauen. 

SAINT MIGNAR steht für coole Looks, die das Selbstverständnis modernen Frauen erfassen – stilvoll und nachhaltig. Im Fokus: der Anspruch auf Qualität. fließende Silhouetten, durchdachte Schnitte und hochwertige Materialien. Die Designerinnen Greta Delbridge und Kati Fassbinder lassen mit ihren Label Geschichte wieder aufleben – denn mit ihrer Interpretation der ursprünglich am Zeichentisch des Großvaters gegründeten Marke fokussieren sie sich auf Stil, Gegenwärtigkeit und Transparenz – nicht zu letzt, aus dem persönlichen Bedürfnis heraus. Von coolen Frauen, für coole Frauen – kann es besser gehen? 

DEGREE CLOTHING

Gute Mode- Gutes Gefühl

Degree Clothing ist nicht nur eine Marke, sondern ein Lebensgefühl. Den Grundstein für das Label legte ein Trip durch Neuseeland 2010. Inspiriert von der Surfkultur und dem Meer wuchs die Idee von Mode, die im Einklang mit einem guten Lebensgefühl steht. Und die Grundlage dafür ist eine nachhaltige Produktion: Degree Clothing setzt die Fair Wear Standards um und ist PETA Vegan approved. Und so wächst nicht nur zu Hause in Süddeutschland die Degree Familie – deren Vision von guter Mode und gutem Gefühl natürlich perfekt zum unendlichen Kleiderschrank passt. 

 

 

NUSUM

Lotta kenne ich schon seit einigen Jahren durch ihr Modeprojekt NUSUM. Das erste Mal besucht habe ich sie in ihrem wunderschönen Atelier in Hamburg Eppendorf und was soll ich sagen – man kann glaube ich nicht, nicht begeistert sein von Lotta.

 

Wenn sie von ihren Entwürfen erzählt, dann funkeln ihre Augen und wenn man etwas dazu sagt, dann saugt sie es förmlich auf. Als wissbegierig, reflektiert und kreativ würde ich Lotta und ihre Arbeit beschreiben. Studiert hat Lotta sowohl in Hamburg an der AMD als auch in New York an der Parsons. Nach einem Praktikum bei Strenesse machte Lotta sich 2011 selbstständig. Nicht nur als Modedesignerin, sondern auch als Zeichnerin und Stylistin. Die Kleider, die Lotta macht, sind Einzelstücke, oft speziell für eine Person entworfen. Oder in kleinen, von einem Thema beeinflussten, Serien gefertigt. Das Thema, das Lotta am Meisten beschäftigt vereint uns auch: Es geht um den Konsum. Die Entmachtung der Mode und der Kleider durch Fast Fashion. Lotta beschreibt Kleidung als Sprachrohr, als Tool, das Grenzen definieren oder aufbrechen kann. Wenn Kleidung konsequent an Wert verliert, geht auch diese Kraft verloren. Und so erarbeitet Lotta Entwürfe, die dem entgegen wirken. Stücke, die perfekt zu ihren neuen Besitzern passen und sie über Jahre begleiten werden.

Wir haben das Glück, ein paar der Musterstücke an euch verleihen zu können. Es sind Entwürfe, die Stärke zeigen und Spaß machen zu tragen – denn in jeden Zentimeter spürt man die Liebe und Energie, die drin steckt. // Thekla

Kluntje

– eine kleine Utopie. 

Vor ein paar Tagen saßen wir zusammen, die drei Kluntje-Mädels Kati, Julia und Lena und ich. Die drei brachten moderne, vom grad zurecht um sich greifendem Bauhaus-Trend inspirierte, Pullover für euch zum Mieten vorbei. Den einen würde ich am liebsten direkt selbst behalten. Das Label steht schon lange für hypernachhaltige Mode. Zerowaste. Made in Germany. Kluntje könnte fast eine Utopie sein – wenn da hinter nicht diese drei Powerfrauen steckten, denen man nach kurzer Zeit alles zutraut. Tagsüber Label, abends Barschichten. Tag für Tag. Und auch viel Mut. Julia zog gerade nach Berlin. Irgendwie ist alles anders, aber eigentlich ist sie doch immer hier, bei ihren Geschäftspartnerinnen, erzählt sie. Dass das Geschäftsmodell sich ändern muss um auch in der Zukunft zu bestehen, erzählen mir die drei – die Utopie zukünftsfähig machen, das ist das Ziel. Wir können also gespannt sein: uns in die kuscheligen Uni-Sex Pullover werfen – Kluntje bei Instagram folgen und uns mit ihnen ins Abenteuer #futurefashion -werfen. 

 

 

Vinokilo –

One girls garbage is another girls gold – könnte das Motto von Vinokilo sein.

Gründer Robin hat ein neuartiges Konzept geschaffen: jedes Wochenende Pop-Up Events in einer anderen Stadt: Hochwertig kuratierte Vintagestücke, Wein und Musik sorgen für eine Feel-Good Atmosphäre und zeigen, dass Secondhand tausendmal schöner ist, als der Einheitsbrei der Highstreets. Wir haben für euch ein paar ewige Lieblingsstücke aufgestöbert <3

 

 

LANIUS

Claudia weiß, was Frauen wollen

 

Ich habe lange in Köln gewohnt – zwölf Jahre um genau zu sein. Dann kam Hamburg. LANIUS habe ich erst aus der Ferne entdeckt – warum ist mir immernoch völlig schleierhaft. Denn die Gründerin steht schon seit 1999 für faire Arbeitsbedigungen und ökologische Materialien – ohne im Geringsten auf Design und Mode zu verzichten. Es handelt sich lediglich um die selbstverständlichen Grundpfeiler, auf denen Claudia ihre Kollektion aufbaut.

LOVE FASHION / THINK ORGANIC / BE RESPONSIBLE ist das Credo. Und so bin ich jetzt (eben aus der Ferne) immer wieder neu verliebt in die Kollektionen, die mit Strick, Wolle und feiner Seide feminine Lässigkeit feiern.

 

Recolution

Plastic is not fantastic

Kann man nur unterschreiben. Wie so vieles bei recolution. Ebenfalls in Hamburg gegründet und seit Tag 1, im Jahre 2010, einhundertprozentig nachhaltig. Und wenn man die beiden Gründer Jan und Robert sprechen hört, dann merkt man bis heute, wie sehr sie dahinterstehen. Für die Beiden ist Nachhaltigkeit aber mehr, als etwas was man anziehen kann. Die beiden verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, träumen von Green Cities. Und so kollaborieren sie mit Künstlern, Kreativen und Unternehmen, um Visionen von Urban Gardening, Mobilität und Zero Waste voranzubringen. Die Kollektionen als Visuelles Aushängeschild – für ein nachhaltiges Leben. We love.

DEDICATED

Say Hi, Ladies.

 

So klein einem Köln manchmal vorkommt (vor allem im Vergleich zu Hamburg oder Berlin) – so hoch ist doch die Dichte an nachhaltiger Mode: denn auch DEDICATED hat seinen Sitz in der Domstadt. Gab’ es lange Zeit nur ein Angebot für die Herren, erweiterte das Label sein Angebot vor zwei Jahren auch für die Damen. Und holt direkt von hinten auf: coole Pullover mit Prints, die häufig in Kollaboration mit hiesigen Künstlern entwickelt werden und mein persönlicher Favourit: lässige Hemdblusenkleider aus TENCEL. Modisch, modern und einhundertprozentig nachhaltig. Was will man mehr?

ZITAT

Designerin Anna macht Mode, liebt die Kunst und bringt deine Beine zum Tanzen.

Während ich mein erstes Praktikum in der nachhaltigen Modewelt absolvierte, lernte ich Anna kennen. Sie und meine Chefin Lena teilten sich ein Atelier. Es war der Sommer 2009 – apropos ten year challenge. Anna machte schon damals nicht nur Mode (genaugenommen seit 2007), nein es gab’ auch noch den Magister in Kunstgeschichte und das Platten Auflegen im Sixpack. Und natürlich die Kunst selbst. Und wie alles sich gegenseitig beeinflusst – davon erzählt ihr Label ZITAT: Von Yves Saint Laurents Mondrian Kleidern der 60er Jahre bis hin zu Alexander McQueens berühmt-berüchtigten Modenschauen: Design und Kunst beeinflussen sich und ZITAT bedient sich – was Inspiration, Farben und Formen angeht – der zeitgenössischen Kunst und verwandelt sie in Kleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires. Die Kollektionen werden limitiert, per Hand in Deutschland gefertigt und online sowie in der eigenen Boutique im Kölner Eigelstein verkauft.